Betreuungsgipfel

Statement von Msgr. Hofmann

Der „Betreuungsgipfel“ ist ein deutliches Zeichen des neuen Oberbürgermeisters Déus und der Sozialdezernentin Zürn, dass sie die Bedeutung der frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten sehen und stärken wollen. Ich halte eine solche Initiative für sehr wertvoll und wichtig.

Die Absicht, den Anteil der freien Träger zu 100% zu übernehmen, ist in jedem Fall zukunftsweisend und ermutigend. Wenn sie umgesetzt werden, gibt das den Trägern u.a. die dringend nötige Planungssicherheit. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die dafür notwendigen Beschlüsse angesichts der schwierigen Haushaltslage der Stadt in der Politik tatsächlich getroffen werden. Die gestern angesprochenen Themen wie Bildungsqualität, Betreuungssicherheit und Personalgewinnung sind nicht durch ein oder zwei Maßnahmen zu lösen. Die für September 2026 und darüber hinaus angekündigte Fortsetzung des Treffens ist daher sinnvoll und notwendig. Der Oberbürgermeister hat sich klar für den Erhalt und die Stärkung der Trägervielfalt ausgesprochen; das ist ohne Zweifel ein notwendiger Baustein für nachhaltige Verbesserung der Gesamtsituation. Eine Überarbeitung der aktuellen KiBiz-Änderungen von Seiten des Landes, besonders im Bereich des Fachkraft-Kind-Schlüssels und der Ausstattung mit Fachkräften, ist dafür ebenfalls eine Voraussetzung. Der Gipfel stimmt mich positiv, gerade weil er ein erster Auftakt sein soll.